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Marianne Bischof-Künzli |
Begonnen
hat alles im Keller. Auf einem alten Holztisch habe ich mich unter
Anleitung einer befreundeten Nachbarin erstmals intensiv mit dem
Material Ton auseinandergesetzt.
Ich war fasziniert von seiner Geschmeidigkeit und der Möglichkeit
mich auszudrücken. In dieser Anfangsphase arbeitete ich
hauptsächlich mit der Aufbautechnik: Die Gegenstände entstehen
mittels «Tonplattenbändern» (der Ton wird zuvor geknetet und
ausgewallt) oder «Tonwürsten», die stufenweise zur gewünschten
Form aufgebaut werden. Mit zunehmender Fertigkeit wuchs meine
Neugierde auf weitere Techniken, insbesondere auf das Arbeiten an
der Drehscheibe. Ich besuchte Kurse im Tessin, lernte mittels
Fachliteratur und durch eigene Erfahrungen das Drehen.
Als grosse Bereicherung empfand ich ein zweimonatiges
Töpferpraktikum im Keramikatelier von Verena Jordan-Culatti in
Guarda Engadin.
Ich nutzte die Gelegenheit, meine Arbeiten zu verfeinern und
lernte neue Techniken sowie Tricks im Umgang mit dem Ton. Mit
meinem Atelier-Laden erfüllte ich mir einen langjährigen Traum.
Hier kann ich «Tonwerkstatt» und «Verkaufslokal» zu einem
charmanten Zusammenspiel vereinen. |
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